Pastor Manders. Nun, nun, mein lieber Engstrand — —

Engstrand. Aber das darf ich wohl sagen, daß ich das Kind in der Furcht erzogen und in Liebe mit der seligen Johanna gelebt und Hauszucht gehalten habe, wie es geschrieben steht. Aber das konnte mir doch niemals einfallen, zu Pastor Manders hinauf zu gehen und mich zu brüsten und ihm zu sagen, daß ich auch einmal im Leben ein gutes Werk gethan habe. Nein, wenn Jacob Engstrand so etwas passirt, so schweigt er hübsch still. Leider kommt so etwas nicht oft vor. Und wenn ich zum Herrn Pastor hinauf komme, so habe ich immer so viel zu sprechen von dem, was schwach und elend ist. Denn ich sage, was ich neulich schon sagte, — das Gewissen kann einen dann und wann gewaltig plagen.

Pastor Manders. Geben Sie mir die Hand, Jacob Engstrand.

Engstrand. Jesus, Herr Pastor!

Pastor Manders. Keine Ausflüchte. (Drückt seine Hand.) So ist's recht!

Engstrand. Und wenn ich den Herrn Pastor schön um Verzeihung bitten dürfte —

Pastor Manders. Sie? Nein, umgekehrt; ich habe Sie um Verzeihung zu bitten — —

Engstrand. Nein! Gott behüte!

Pastor Manders. Ja, wahrhaftig. Und ich thue es von ganzem Herzen. Verzeihen Sie, daß ich Sie so verkennen konnte. Und Gott gebe, daß ich Ihnen bald einen Beweis meines Vertrauens und meines Wohlwollens geben könnte —

Engstrand. Möchten Sie das thun, Herr Pastor?