Pastor Manders. Mit dem allergrößten Vergnügen —

Engstrand. Nun, dazu wäre gleich eine Gelegenheit. Mit dem gesegneten Gelde, das ich mir hier draußen erspart habe, denke ich in der Stadt so eine Art von Seemanns-Heim zu gründen.

Frau Alving. Das wollen Sie?

Engstrand. Ja, es sollte so eine Art Asyl werden. Die Versuchungen sind so mannigfaltig für den Seemann, der auf dem Festlande wandelt. Aber bei mir, in solchem Hause, wäre er wie unter Aufsicht eines Vaters, dächte ich.

Pastor Manders. Was sagen Sie dazu, Frau Alving?

Engstrand. Es ist nicht viel, womit ich beginnen kann, Gott bessere es; aber wenn irgend ein Wohlthäter mir nur die Hand reichte, so — —

Pastor Manders. Ja, überlegen wir die Sache näher. Ihr Vorhaben sagt mir ganz außerordentlich zu. — Aber jetzt gehen Sie nur hinunter und machen Sie alles in Ordnung, zünden Sie Licht an, damit es ein wenig feierlich aussieht. Dann werden wir eine schöne Erbauungsstunde mit einander halten, mein lieber Engstrand; denn jetzt glaube ich wirklich, daß Sie in der rechten Stimmung sind.

Engstrand. Mir scheint es auch so, ja. Und nun leben Sie wohl, Frau Alving, ich danke Ihnen für alles. Behüten Sie mir die Regine auch gut. (Trocknet eine Thräne.) Johanna's Kind — hm, es ist wunderlich damit — aber es ist grade als ob sie mir fest ans Herz gewachsen wäre. Ja, ja, es ist so! (Er grüßt und geht durch das Vorzimmer ab.)

Pastor Manders. Nun, was sagen Sie jetzt von dem Manne, Frau Alving? Das war eine andere Erklärung, die wir da gehört haben.

Frau Alving. Ja, das war es allerdings!