Frau Alving. Mein unglücklicher Sohn! Aber Oswald, so lange du so krank bist wie jetzt —
Oswald. Wenn es nur die Krankheit allein wäre, so würde ich bei dir bleiben, Mutter. Denn du bist die treuste Freundin.
Frau Alving. Ja, nicht wahr, Oswald? Bin ich das nicht?
Oswald (geht unruhig umher). Aber es sind diese Qualen, — die Reue, — — und dann die furchtbare, tödtliche Angst. O — diese entsetzliche Angst!
Frau Alving (geht ihm nach). Angst? — Welche Angst? Was meinst du?
Oswald. Ach, frag' mich nicht weiter. Ich weiß es nicht. Ich kann es dir nicht beschreiben.
Frau Alving (nach rechts, zieht den Glockenzug).
Oswald. Was willst du thun?
Frau Alving. Ich will, daß mein Junge lustig sein soll; das will ich. Er soll hier nicht umher gehen und grübeln. (Zu Regine, die in die Thür tritt.) Mehr Champagner! Eine ganze Flasche. (Regine geht.)
Oswald. Mutter!