(REBEKKA geht mit ihrer Häkelei rechts hinaus.)

FRAU HILSETH (schraubt die Lampe herab, schüttelt den Kopf und murmelt vor sich hin): Jesses, – Jesses. Dies Fräulein West. Was die doch manchesmal für Reden führen kann!

Zweiter Aufzug.

ROSMERS Arbeitszimmer. Links die Eingangstür. Im Hintergrunde die zum Schlafzimmer führende Tür, deren Portieren zurückgezogen sind. Rechts ein Fenster, und vor diesem der mit Büchern und Papieren bedeckte Schreibtisch. An den Wänden Bücherregale und -Schränke. Bescheidne Möbel. Links ein altfränkisches Kanapee und vor diesem ein Tisch.

ROSMER sitzt im Hausrock auf einem Stuhl mit hoher Lehne am Schreibtisch. Er schneidet eine Broschüre auf und blättert darin; hin und wieder liest er ein wenig. – Es klopft an die Tür links.

ROSMER (ohne sich umzukehren). Nur herein.

REBEKKA (im Morgenkleide hereinkommend). Guten Morgen.

ROSMER (schlägt in der Broschüre nach). Guten Morgen, meine Liebe. Wünschest du was?

REBEKKA. Ich wollte mich nur erkundigen, ob du gut geschlafen hast.

ROSMER. O, ich habe so schön und ruhig geschlafen. Ohne zu träumen... (Wendet sich). Und du?