FRAU HILSETH. Ja richtig, das ist der Rektor.
REBEKKA. Das ist aber merkwürdig! Denn Sie sollen sehn, er kommt zu uns.
FRAU HILSETH. Wahrhaftig, er geht gradaus über den Steg. Und sie war doch seine leibliche Schwester ... Na, Fräulein, nu geh ich den Abendtisch decken.
(Sie geht rechts hinaus. – REBEKKA bleibt eine Weile am Fenster stehn; dann grüsst sie, lächelt und winkt hinaus. – Es beginnt dunkel zu werden.)
REBEKKA (geht an die Tür rechts und spricht durch diese hinaus). Ach, liebe Frau Hilseth, Sie sorgen wohl für 'n bißchen extragutes. Sie wissen ja, was der Rektor gern ißt.
FRAU HILSETH (draussen). Jawoll, Fräulein. Wird gemacht.
REBEKKA (öffnet die Tür zum Vorzimmer). Na, endlich mal –! Herzlich willkommen, lieber Herr Rektor!
KROLL (im Vorzimmer, stellt den Stock fort). Danke. Ich stör also nicht?
REBEKKA. Sie? Pfui, schämen Sie sich –!
KROLL (eintretend). Immer liebenswürdig. (Sich umsehend). Ist Rosmer vielleicht oben auf seinem Zimmer?