REBEKKA. O, mir können Sies schon sagen. Wir beiden sind doch so gute Freunde.
FRAU HILSETH. Gott bewahre mich, Fräulein, Ihnen davon was zu erzählen. Ich kann Ihnen weiter nichts sagen, als daß es was abscheuliches war, was sie der armen kranken Frau in den Kopf gesetzt hatten.
REBEKKA. Und wer hatte ihr das in den Kopf gesetzt?
FRAU HILSETH. Schlechte Menschen, Fräulein West. Schlechte Menschen.
REBEKKA. Schlechte –?
FRAU HILSETH. Ja, ich sags nochmal. Wirklich schlechte Menschen müssens gewesen sein.
REBEKKA. Und wer, meinen Sie, konnte das gewesen sein.
FRAU HILSETH. O, ich weiß schon, was ich weiß. Aber Gott behüte meine Zunge ... In der Stadt, da gibts 'ne gewisse feine Dame, die – hm!
REBEKKA. Ich sehs Ihnen an, Sie meinen Frau Kroll.
FRAU HILSETH. Ja die, das ist eine! Gegen mir war sie immer hochnäsig. Und auf Ihnen hat sie auch nie 'n gutes Auge gehabt.