»Mich ...«
Aber Christine wagte nicht, das Wort zu beenden, und bedeckte ihr Gesicht mit dem Ärmel. Nach einiger Zeit wendete Michael den Schlitten, um heimzufahren; sie sprachen nicht mehr viel unterwegs, nur beim Umwenden sagte der kleine Ritter noch:
»Und gestern ... weißt du? Warst du sehr betrübt?«
»Verschämt und betrübt, aber ... ein seltsames Gefühl,« fügte sie leiser hinzu.
Und bald machten sie gleichgültige Gesichter, damit niemand erkenne, was zwischen ihnen vorgegangen.
Aber diese Vorsicht war überflüssig, es achtete niemand ihrer.
Sagloba und die Frau Truchseß waren zwar in den Flur hinausgelaufen, den beiden Paaren entgegen, aber ihre Augen waren nur auf Bärbchen und Nowowiejski gerichtet.
Bärbchen war hochgerötet — ob vor Kälte oder vor Rührung, konnte niemand sagen — und Nowowiejski war verstimmt. Er nahm auch gleich im Flur Abschied von der Frau Truchseß; vergeblich redete sie ihm zu, dazubleiben, auch Wolodyjowski, der bei vortrefflicher Laune war, bat ihn, zum Abendbrot zu bleiben, er entschuldigte sich mit Dienstpflicht und fuhr davon.
Da küßte die Frau Truchseß, ohne ein Wort zu sprechen, Bärbchen auf die Stirn — sie aber eilte in ihr Zimmer und kehrte vor dem Abendbrot nicht zurück.
Erst am anderen Tage fragte sie Sagloba, da er sie allein abgefaßt hatte: