»Nun, so höre, was ich dir sagen will. Ich will dir die Geheimnisse der Familie auftun; aber da auch du mein Freund bist, so mußt du wissen: nimm dich in acht, daß du dem Wolodyjowski nicht mit Undank lohnest, denn Frau Makowiezka und ich haben eines dieser Mädchen für ihn bestimmt.«

Hier blickte Sagloba unverwandt forschend in Ketlings Augen; dieser aber wurde bleich und fragte:

»Welche?«

»Fräulein Dro — ho — jow — ska,« sagte Sagloba langsam.

Und indem er die Unterlippe vorschob, begann er unter den zusammengezogenen Augenbrauen mit seinem gesunden Auge zu blinzeln.

Ketling schwieg, bis endlich Sagloba fragte:

»Was sagst du dazu, nun?«

Und Ketling antwortete mit veränderter, aber kraftvoller Stimme:

»Ihr könnt sicher sein, daß ich mein Herz nicht zu Michaels Schaden lenken werde.«

»Bist du dessen gewiß?«