»Er ist ein ungeschlachter Mensch,« sagte Bärbchen.
»Bärbchen,« entgegnete Sagloba, »stell' dir vor, du habest eine Tochter und du solltest sie einem Tataren geben.«
»Asya ist ein Fürst,« antwortete Bärbchen.
»Ich leugne nicht, daß Tuhaj-Bey von hoher Herkunft ist, aber auch Ketling[typo: 'Haßling'??? must be: Ketling!!!] war ein Edelmann, und doch hätte Christine ihn nicht genommen, wenn er nicht Bürgerrecht bei uns besessen hätte.«
»So erwirket dem Asya das Bürgerrecht.«
»Leicht gesagt. Wenn ihn jemand in sein Wappen aufnehmen wollte, so müßte der Reichstag das bestätigen, und dazu bedarf es der Zeit und der Protektion.«
»Das höre ich nicht gern, daß es der Zeit bedarf; die Protektion würde sich schon finden. Der Herr Hetman würde sie Asya sicherlich nicht verweigern, denn er liebt die Krieger. Michael, schreibe an den Herrn Hetman! Willst du Tinte, Feder, Papier? Schreibe bald, ich bring' dir alles, Licht und Petschaft, und du setzest dich hin und schreibst unverzüglich.«
Michael lachte.
»Allmächtiger Gott,« sagte er, »ich habe dich um ein ruhiges, verständiges Weib gebeten, und du hast mir einen Sausewind gegeben.«
»Sprich nur so, sprich nur so, dann sterbe ich!«