»Pfui, pfui!« rief der kleine Ritter und spie dabei aus, »verrufe es nicht!«
Jetzt wandte er sich um zu Sagloba.
»Wißt Ihr nicht einen Spruch?«
»Ob ich einen weiß! Ich habe ihn schon gesagt,« antwortete Sagloba.
»Schreibe,« rief Bärbchen, »ich fahre sonst aus der Haut.«
»Ich schreibe ja zwanzig Briefe, wenn du es wünschest, obgleich ich nicht weiß, wozu es nutzen soll. Hier kann der Hetman selbst nichts erwirken, und mit seiner Protektion kommt er erst hervor, wenn es Zeit dazu ist. Liebes Bärbchen, Fräulein Eva hat dir ihr Geheimnis anvertraut, gut, aber mit Asya hast du noch kein Wort gesprochen, und du weißt noch gar nicht, ob er für das Mädchen Gegenliebe hat.«
»Oho, keine Gegenliebe! Wie sollte er sie nicht lieben? Er hat sie doch in der Laube geküßt, oho!«
»Goldenes Herz!« sagte Sagloba lachend, »wie ein neugeborenes Kind, nur daß sie mit der Zunge schneller ist. Liebes Kind, wenn wir, Michael und ich, alle, die wir einmal geküßt haben, hätten heiraten sollen, da hätten wir gleich zu Mohammed schwören müssen, und ich hätte Padischah und er Khan der Krim werden müssen — was, Michael, was?«
»Auf Michael hatte ich einmal Verdacht, noch ehe ich die seine war,« sagte Bärbchen. Und sie fuhr ihm mit dem kleinen Finger vor dem Auge hin und her und neckte ihn: