»Drehe nur den Schnurrbart, dreh' ihn nur: du kannst es nicht leugnen. O ich weiß, und du weißt's auch ... bei Ketling! ...«.
Der kleine Ritter drehte wirklich an seinem Schnurrbart, um seine Verlegenheit zu verbergen. Endlich sagte er, um dem Gespräche eine andere Wendung zu geben:
»Du weißt also nicht, ob Asya das Mädchen liebt?«
»Laßt's mich machen, ich will ihn unter vier Augen ausfragen; aber er ist verliebt, er muß verliebt sein, sonst mag ich ihn nicht leiden.«
»Wahrhaftig, sie redet's ihm noch ein,« sagte Sagloba.
»Ich red' es ihm ein, und wenn ich mich täglich mit ihm einschließen sollte.«
»Erst forsche ihn aus,« sagte der kleine Ritter. »Vielleicht wird er es nicht gleich gestehen, denn er ist ein seltsamer Mensch. Aber das tut nichts; allmählich wird er vertraulich werden, du wirst ihn näher kennen lernen, wirst klar sehen, und dann erst wirst du wissen, was geschehen muß.«
Hier wandte sich der kleine Ritter an Sagloba:
»Sie scheint oberflächlich zu sein und ist doch scharfsinnig.«
»Ziegen pflegen immer scharfsinnig zu sein,« sagte Sagloba.