Asya lächelte.
»Und womit will er die Pferde füttern — mit Schnee?« sagte er zu Bärbchen.
»Herr Gorschenski wird es Euer Gnaden am besten erklären,« fügte der Kaufmann hinzu.
»Ich denke auch, es ist nichts,« antwortete Bärbchen nach einem Augenblick der Überlegung, »wäre irgend etwas, so hätten wir es doch zuerst gewußt.«
»Unzweifelhaft wäre die Nachricht zuerst in Chreptiow gewesen,« sagte Asya, »fürchten Ew. Liebden nichts.«
Bärbchen erhob ihr holdes Antlitz zu dem Tataren und bewegte ihre rosigen Nasenflügel.
»Ich fürchten? Das ist vortrefflich! Was kommt Euch in den Sinn? — Hörst du, Evchen, ich soll mich fürchten!«
Evchen konnte nicht antworten, denn da sie von Natur ein wenig naschhaft war und Süßigkeiten über alles liebte, hatte sie den Mund voll von Datteln, was sie übrigens durchaus nicht abhielt, Asya unverwandt anzusehen; erst nach einiger Zeit sagte sie daher:
»In Gegenwart eines solchen Offiziers fürchte auch ich mich ganz und gar nicht.«
Dann blickte sie Asya gefühlvoll und bedeutsam in die Augen; er aber hatte seit der Zeit, da sie ihm ein Hindernis geworden war, einen geheimen Widerwillen gegen sie und zürnte ihr. Er blieb unbeweglich und antwortete ihr mit gesenkten Blicken: