Er verachtete langsame, verschlagene und unverläßliche Leute. Er war kein Idealist. Er wußte, was Menschennatur ist. Aber er war durchaus für ein faires Spiel und Festhalten an seinen Regeln.
Als er reich wurde, verdarb ihn sein Geld nicht. Er wurde niemals ein Nabob. Er war immer gesellig. Er liebte die Arbeiter und zog jederzeit ein Kohlenbergwerk dem Hause der Lords vor.
Er liebte die Landwirtschaft, aber er konnte sie nie einträglich gestalten. Wer kann es? Er hatte eine große Herde von Hereford-Schafen und einen großen Landsitz in Monmouthshire.
Während des Krieges legte er alle Privatangelegenheiten beiseite und stellte seine volle Energie der Regierung zur Verfügung.
Er und seine Tochter waren an Bord der »Lusitania« bei ihrem Untergang, wurden aber aufgefischt und gerettet. Kaum in England angelangt, wurde er ersucht, wieder den Ozean zu kreuzen — und er tat es. Er war ein Mann ohne Furcht.
Als Nahrungsmittelkontrolleur hatte er mehr Erfolg als irgendein anderer Träger dieses Amtes in irgendeinem andern Land. Jedermann fühlte, daß er vollkommen gewissenhaft vorging und daß, was immer er tat, das Rechte war.
Schließlich, im Jahre 1918, wurde er von seiner Bürde erdrückt. Er starb — 20 Jahre zu früh. Er gab sein Leben für sein Land, so gut wie irgendein Kämpfer.
Er war ein charakteristischer britischer Geschäftsmann vom vornehmsten Typ. Er liebte Wales, seine Bergleute und das ganze Land. Seinen Adelstitel nahm er von dem Rhonddatal, wo seine Bergleute lebten. Und er überschüttete Cardiff mit Geschenken.
Sir Swire Smith.
Vor ungefähr zehn Jahren gab es in der Stadt Keighley in Yorkshire ein bemerkenswertes Begräbnis. Mehr als 700 Trauergäste schritten hinter einer Bahre einher, während Tausende die Straßen säumten.