In der Schule war Henry Ford ein »Dummkopf«, der Lehrer konnte wenig mit ihm anfangen.

Henry hatte mit 15 Jahren die Schule satt, lief davon und fand eine Stellung in einer Maschinenwerkstatt. Er begann mit 10 Schilling die Woche — heute verdient er 28 Schilling die Sekunde.

Einige Jahre später starb sein Vater und er mußte nach Hause, um die Farm zu verwalten. Doch als Farmer blieb er erfolglos.

Das beste, was er tat, während er auf der Farm lebte, war seine Heirat mit der Tochter eines Nachbarn.

Eines Abends, bei der Lektüre einer Farmerzeitung, sah er das Bild eines neuen pferdlosen Wagens, den ein Franzose erfunden hatte.

Er war fasziniert. Das Bild packte ihn und änderte völlig die Richtung seines Lebens.

Er vernachlässigte seine Farm und begann in seiner Scheune einen pferdlosen Wagen zu bauen. Er spannte eine alte Maschine vor einen alten Jagdwagen — die ganze Umgebung machte sich über ihn lustig.

In den Armenhäusern Amerikas leben heute verschiedene alte Männer und Frauen, die vor 25 Jahren sich herrlich damit amüsierten, Henry Ford auszulachen.

Gegen den Rat aller verließ er plötzlich die Farm und ging nach Detroit. Er bekam eine Anstellung als Mechaniker mit 30 Pfund monatlich und arbeitete nachts an seinem pferdlosen Wagen.

Er baute einen, der einen Zylinder hatte — ein verschrobenes, schnaufendes, lächerliches Ding. Aber es bewegte sich.