Acht lange Jahre besserte er an diesem absurden Motor herum. Endlich ging er — so gut, daß Henry damit ein Rennen gewann.
Mit einem Schlag wurde er und sein Motor berühmt. Er gewann weitere Rennen. Er schlug sogar Barmey Goldfield, den besten Rennfahrer in jenen Tagen. Er schlug Goldfield in einem Dreimeilen-Rennen.
Einige Freunde liehen ihm 3000 Pfund, mit denen er eine kleine Motorenfabrik begann. Er verschaffte sich die besten Betriebsleiter. Er zahlte sie gut und sie organisierten ihm ein riesiges Geschäft.
Er ist ein schlanker, athletischer, sonnverbrannter Mann von einfachstem Geschmack. Macht und Reichtum haben ihn nicht verdorben. Als ich ihn das letztemal in seiner Detroiter Fabrik sah, zeigte er einem Telephonmädchen, wie sie ihr Schaltbrett zu bedienen habe.
Er ist kein Geschäftsmann im gewöhnlichen Sinne. Er ist ein Mechaniker — ein Erfinder. Er begründete seinen Erfolg durch die richtige Schätzung des Prinzipes der Standardisation.
Henry Ford weiß, wie man es macht.
Er hat die Probleme seines Geschäftes gelöst. Er hat uns den einen richtigen Weg gezeigt, Menschen zu behandeln, Güter zu erzeugen und Profite zu machen, ohne sich Feinde zu machen. Hätten wir 1000 Fords, wir würden hohe Löhne, hohe Profite, niedrigere Preise und keine Arbeiterunruhen haben. Wir würden Frieden und Wohlfahrt haben.
Nehmen Sie beispielsweise Fords Methoden als Arbeitgeber. In dieser Hinsicht ist er ganz eigenartig. Er ist einen vollkommen ungewöhnlichen Weg gegangen und hat damit einen großen Erfolg erzielt.
Tatsächlich scheint Henry Ford sich weit mehr als Arbeiterführer denn als Arbeitgeber zu betrachten.
Er gibt seinen Leuten mehr als sie verlangen.