Er gibt ihnen bessere Arbeitsbedingungen, als sie jemals sich träumen konnten.

Er beobachtet und beschützt sie. Er hat aus seinen 55 000 Leuten die bestbezahlte und zufriedenste Arbeiterarmee gemacht, die die Welt je gesehen hat.

Kein Arbeiterführer hat für die Arbeiter so viel getan, wie Henry Ford.

Im Jahre 1914 waren seine Arbeiter vollständig zufrieden, aber plötzlich verdoppelte er ihre Löhne. Als Ergebnis machte er im Jahre 1915 einen größeren Reingewinn, als je zuvor.

Er schützt seine Arbeiter gegen jede Ungerechtigkeit. Er hat 2000 Werkführer, und nicht einer von ihnen darf einen Arbeiter entlassen.

Im Jahre 1919 wurden von 50 000 Arbeitern nur 118 entlassen.

Ein eigener Stab von dreißig Leuten untersucht alle Schwierigkeiten zwischen den Werkführern und den Arbeitern. Hat ein Werkführer häufige Konflikte mit seinen Leuten, so wird er sehr bald in das Direktionsbureau berufen und darüber aufgeklärt, daß seine Methoden falsch sind.

Ford hat nichts gegen die Gewerkschaften, aber er macht es in jeder Beziehung besser als sie. Er betrachtet das Gewerkschaftswesen als einen notwendigen Schutz gegen törichte oder ihre Leute schindende Arbeitgeber, aber er ist weder töricht noch ein Leuteschinder.

In seiner Fabrik gibt es keine Rücksichtslosigkeit und keine Unbarmherzigkeit. Sie ist wirklich eine der gütigsten und menschlichsten Einrichtungen. In ihr herrscht mehr Sympathie und Herzensgüte, als in den meisten Kirchen. So gibt es zum Beispiel in den Ford-Werken vierhundert Arbeiter, die entlassene Sträflinge sind. Sie wurden als Verbrecher ausgestoßen, aber Ford hat ihnen eine Chance geboten. Er hat sie zur Selbstachtung zurückgeführt und sie leben jetzt ein ehrenhaftes und glückliches Leben.

Es gibt in den Ford-Werken zweitausend schwache und verkrüppelte Leute. Sie tragen ein Abzeichen, das besagt: »Nur für leichte Arbeit.«