Es ist eine von Fords Theorien, die er hartnäckig vertritt, daß er seinen Anteil an der Sorge für Krüppel, Verbrecher und Blinde zu tragen hat. Einer seiner tüchtigsten Arbeiter ist ein blinder Mann.

Vor sechs Jahren stellte Ford zweihundert Leute an, um herauszufinden, wie seine Arbeiter leben. »Ich wünsche, daß meine Leute ein reines und gesundes Leben führen«, sagte er.

Vor kurzem aber hat er dies wieder eingestellt. »Es bringt zu viel Herumschnüffeln in Privatangelegenheiten mit sich«, sagte er. »Wir wollen diese Abteilung in eine Erziehungsabteilung umwandeln.«

Er spart keine Ausgabe, um seinen Arbeitern in der Fabrik die besten Arbeitsbedingungen zu schaffen. Er hat einen besonderen Stab von siebenhundert Malern, Fensterwaschern, Tischlern usw., um alles rein und frisch zu erhalten. Der Boden seiner Werke ist so sauber wie ein Küchenboden.

Alle zwölf Minuten wird die Luft erneuert. Aller Rauch und alles Gas der Gießerei wird beseitigt. Es gibt keine kalten oder überhitzten Räume.

John R. Commons hat vor kurzem die Ford-Werke besucht, um sich über die »Schnelligkeitshetzen« zu informieren. Und er berichtet, daß er nichts davon bemerkt hat, außer »in einem Teil der Gießerei unter neuangestellten Arbeitern«.

Kurz gesagt: Zwischen Ford und seinen Leuten besteht kein Krieg. Auf keiner Seite gibt es einen Verdacht. Ford glaubt an seine Leute und sie glauben an Ford.

Er hat eine Gewerkschaft von achtzigtausend Mann organisiert und er ist ihr Führer.

Er hat sein ganzes Geschäft hoch über Ausstände und Aussperrungen erhoben.

Er hat dem Krieg zwischen den Arbeitern und der Betriebsleitung ein Ende gemacht. Er hat Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen in seinen Werken verwirklicht.