Die Schurken, die er aus den indischen Ämtern vertrieben hatte, waren nach England zurückgekommen und begannen einen Verleumdungsfeldzug gegen ihn.
Zeitungen beschimpften ihn. Politiker beschuldigten ihn. Und was das Schlimmste war, er wurde vor das Parlamentsgericht geladen, als wäre er ein Verbrecher.
»Sie behandeln mich wie einen Hammeldieb«, sagte er. Nach einem langen und verletzenden Prozeß sprach ihn das Parlament mit einer Warnung frei. Er wurde öffentlich bloßgestellt — er, der Indien dem britischen Weltreich gewonnen hatte.
»Wir wollen Ihnen diesmal verzeihen,« sagte das Parlament, »aber tun Sie es nicht wieder.«
Dieser Prozeß brach sein Herz.
Er wurde melancholisch. Seine Gesundheit versagte. Eine schmerzliche Krankheit ergriff ihn. Um Linderung zu suchen, nahm er Opium — und langsam zerstörte das Gift sein Gehirn.
Eines Tages kam ein Beamter der Regierung eilends zu ihm. Es war im Jahre 1774.
»In Amerika ist eine Revolution ausgebrochen«, sagte der Regierungsbeamte. »Wir brauchen Ihre Hilfe. Das Reich ist in Gefahr. Sie müssen sofort nach Amerika gehen.«
Clive lehnte lächelnd ab.
»Zu spät«, sagte er. »Ich bin gerade im Begriff, irgendwoandershin zu gehen.«