Dann zogen die Holländer eine dritte Armee zusammen. Clive zersprengte sie nach seiner Gewohnheit mit einer Handvoll Engländer und Sepoys. Diese Schlacht machte ihn endgültig zum Herrn von Indien.
Wieder kehrte er nach England zurück und wurde warm aufgenommen. Er wurde zum Lord gemacht. Pitt nannte ihn einen »vom Himmel gefallenen General«. Er lebte großartig in Berkeley Square und hatte zwei Paläste auf dem Lande. Und das alles mit vierunddreißig Jahren!
Sein Einkommen war 40 000 Pfund Sterling jährlich; aber er sorgte sich wenig um Geld. Er war sehr freigebig. Das erste, was er tat, war, seinen Eltern und Verwandten 50 000 Pfund Sterling zu geben. Er trieb alle Clives in England auf und gab ihnen einen Anteil an seinem Golde.
Mehrere Jahre lang führte er ein glänzendes Leben. Er war Parlamentsmitglied geworden. Er lebte gut und half seinen Freunden. Es war seine glücklichste Zeit.
In Indien aber brachen neue Unruhen aus. Er wurde gebeten, wieder hinauszugehen, und er stimmte zu. Was er vorfand, war Unterdrückung der Eingeborenen, alle Art Räubereien und Korruption.
Sofort bewies er sich sowohl als Staatsmann wie als General. Er beseitigte die Bestechungen.
Er entfernte eine Menge Schurken aus den Ämtern.
Er machte die Regierung wieder ehrlich. Er verwaltete die Justiz wie stets als ein Freund der Inder.
Ein Nabob schenkte ihm 60 000 Pfund — er stiftete sie sogleich für die kranken Angestellten der Ostindischen Gesellschaft.
Als er nach England zurückkehrte, wurde er von allen Seiten angegriffen.