Mit sechzehn Jahren begab er sich nach der Stadt Lowell, da ihm jemand von den dortigen wundervollen Werken und großartigen Maschinen erzählt hatte.

Zwei Jahre arbeitete er in einer Baumwollspinnerei und fand dann Stellung in einer Maschinenfabrik. Da er

der geborene Mechaniker

war, fühlte er sich dort wohl.

Mit einundzwanzig Jahren heiratete er. Bald hatte er drei Kinder — mehr Familie als Lohn. Sie lebten in einem schäbigen kleinen Haus und mußten aus jedem Groschen zwei herausholen.

Seine Arbeit war hart — so hart, daß er am Abend oft zu müde war, zu essen. Wie er seiner Frau einmal sagte, wünschte er damals oft, er könnte im Bett liegen für immer und ewig.

Als er fünfundzwanzig Jahre alt war, sagte eines Tages ein Kamerad zu ihm: »Was wäre das für eine große Sache, wenn jemand eine Maschine zum Nähen erfinden könnte.«

Diese zufällige Bemerkung ließ Howes Gehirn erwachen.

Tatsächlich war er einer der geschicktesten Erfinder der Welt, ohne sich dessen bewußt zu sein. Er kannte seine eigenen Kräfte nicht.

Zunächst setzte er sich zu seiner Frau und sah ihr beim Nähen zu. Dann baute er eine Maschine zur Bewegung einer Nadel, die an beiden Enden zugespitzt war und das Öhr in der Mitte hatte. Es war ein Versuch, eine Maschine zu machen, die die Hand seiner Frau nachahmen sollte. Das war ein Fehlschlag.