Damals war sie eine neue Lehre, und es erhob sich

ein Geheul des Widerspruches.

Darwin war kein Kämpfer. Er war ein ruhiger, milder Denker. Es sah ganz danach aus, als ob die Evolution niedergeschrien würde: und vielleicht wäre es so gekommen — ohne Huxley.

Der stürmte zur Front. Der schlug zurück. Der tauschte Schlag gegen Schlag — und er war so tüchtig, daß die alten stumpfsinnigen Leute ihn fürchten lernten.

Einmal erging sich der Bischof von Oxford in einer öffentlichen Versammlung in heftigen Angriffen gegen Darwin. »Ich möchte Mr. Huxley fragen,« sagte er, »ob er selbst daran glaubt, von einem Affen abzustammen?«

»Ich würde mich keineswegs eines solchen Ursprungs schämen,« antwortete ihm Huxley, »aber ich würde mich schämen, von einem Manne abzustammen, der die Gaben der Kultur und der Beredsamkeit im Dienste von Falschheit und Vorurteil prostituiert.«

Seitdem hielt sich der Bischof ferne von Huxley.

Huxley war ein Mann der Wahrheit. »Es ist mein Geschäft,« sagte er, »meine Wünsche zu lehren, sich den Tatsachen anzupassen und nicht den Versuch zu machen, die Tatsachen mit meinen Wünschen in Einklang zu bringen.«

Er half jeder guten Sache. Er glaubte nicht nur an gewisse Reformen — er kämpfte für sie. Er kämpfte für die Freiheit der Neger und für die Emanzipation der Frau. Er kämpfte für ein praktischeres Erziehungssystem.

Ohne Rücksicht auf seine schwache Gesundheit, seine Mittellosigkeit, ja seine Armut, griff er die Absonderlichkeiten und den Aberglauben an, die in England vorherrschten. Er konnte sie nicht vernichten, aber er schlug sie wenigstens von den Hauptstraßen des Fortschrittes zurück.