Zum vierten wurde er Meistermechaniker, zur Leitung der Reparaturen und Instandhaltung der Maschinen.

Fünftens wurde er Leiter der Abteilung für Entwürfe.

Zum sechsten wurde er Chefingenieur.

Er stieg also im Verlauf von sechs Jahren vom Arbeiter zum Chefingenieur auf.

Während dieser Zeit besserten sich seine Augen wieder, so daß er den Ingenieurkursus des Stevens-Instituts besuchen konnte, er studierte nachts und Sonntags. Er war 23 Jahre alt und Werkführer, als er anfing, wissenschaftliche Methoden auf die Fabrikation anzuwenden.

Er erfand ein neuartiges Verfahren, Metalle mit Stahlwerkzeugen von hoher Geschwindigkeit zu schneiden, wodurch er die Leistungsfähigkeit der Metallschneidemaschinen verdreifachte.

Er machte Zehntausende von Experimenten als ein Mann von höchster Geduld und Ausdauer.

Er erhielt einen Anteil an seiner Erfindung und zog sich im Jahre 1901 vom Gelderwerb zurück. »Ich kann es mir nicht länger leisten, um Geld zu arbeiten«, äußerte er.

Taylor machte sich nichts aus dem gesellschaftlichen Leben. Es lag ihm nie daran, dekorativ zu wirken oder unterhaltend zu sein. Er kümmerte sich weit weniger um Menschen als um Tatsachen. Er wich niemals auch nur einen Schritt von seinem Wege ab, um der öffentlichen Meinung zu gefallen. Er machte sich nichts aus Meinungen, nicht einmal aus seiner eigenen. Er war der gerade Gegensatz zu einem Politiker.

Er war ein äußerst uninteressanter Redner. Ich hörte ihn einmal in New York einen Vortrag vor dreitausend Personen halten, und alle waren außerordentlich erfreut, als er zu Ende war.