Er bekam größere Aufträge zu besseren Preisen. Er stellte bessere Maschinen ein. Er arbeitete wie ein Dämon. Bald wurde er, was die meisten unter uns reich nennen würden. Aber das genügte Carnegie nicht. Er wollte mehr.

Mit 31 Jahren kam er nach England und sah in Derby Stahlschienen. In Sheffield sah er zum erstenmal einen Bessemer-Konverter und war davon fasziniert.

Er kehrte eilig nach den Staaten zurück und baute dort ein Bessemer-Stahlwerk. Von jedermann, den er kannte, borgte er sich hierzu Geld. Er setzte alles, was er hatte, auf die eine Karte: »Stahl.«

1881 war er bereits der größte Stahlerzeuger der Welt

geworden. Er beschäftigte 45 000 Arbeiter.

1899 war er bereit, auszuverkaufen und bot seine Gesellschaft seinen eigenen Teilhabern um 31 Millionen Pfund an. Sie entschlossen sich nicht schnell genug, und so offerierte Carnegie seine Anteile Rockefeller für 50 Millionen, halb bar, halb Aktien.

Rockefeller sagte: »Zu viel«; so gründete Carnegie eine eigene Verkaufsgesellschaft. Wieder einmal war sein Motto: »Mehr.«

Er bekämpfte seine Konkurrenten, bis sie beschlossen, ihn auszukaufen, koste es, was es wolle. Sie zahlten ihm 90 Millionen Pfund in Obligationen und Aktien.

Mit einem Schlage wurde er der reichste Mann der Welt. Er hatte eine jährliche Rente von drei Millionen Pfund. »Hurra,« sagte er, »ich bin aus dem Geschäft!«

Im allgemeinen war seine Geschäftspolitik: