Seine Lebensgeschichte machte auf Curtis einen tiefen Eindruck. Er kaufte für jeden Redakteur und Reporter, der bei ihm angestellt war, ein Exemplar des Buches.

Er brachte »Ledger« in die Höhe, bis er in jeder Stadt in Amerika verkauft wurde. Er ist jetzt oft in der Weltpresse zitiert.

Ohne Einrechnung des »Ledger« besitzt Curtis über zweihundert große Pressen, die zusammen 1 500 000 Pfund Sterling gekostet haben.

Er verbraucht täglich vierhundert Tonnen Papier

— eine Zugladung. Allein in seinem Hauptgebäude beschäftigt er dreitausend Leute.

Von Körpergestalt ist Curtis klein, er hat freundliche Augen und ruhige Manieren. Er trägt einen kurzgeschorenen viereckigen, altmodischen Bart.

Er ist ein Mann, den man nicht einreihen kann. Er ist gleichzeitig alt und jung. Er ist gleichzeitig liberal und konservativ. Er ist gleichzeitig Kapital und Arbeit. Er gehört zu keiner der törichten Kasten, die die Menschen voneinander trennen.

Er nimmt das Leben ernst, aber er hält sich vom Pomp und von den Zeremonien fern. Wenn er zu einer Versammlung geht, so setzt er sich auf einen Sitz im Hintergrund. Er ist so einfach und menschlich, wie sein Vater war.

Für seine Freunde ist er ein liebenswürdiger Mann voll Überraschungen. Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, bei verschiedenen Banketten neben ihm zu sitzen. Er und ich waren Redner bei dem amerikanischen Lunchklub — und ich fand ihn voll Lebensfreude.

Er ist ein Gentleman im höchsten Sinne des Wortes. Niemals renommiert er oder schneidet auf.