Dieses Buch war seine Erziehung. Er verschlang es mit einem wahren Wissenshunger. Jede Nacht mußte seine Mutter ihn von seinem Buch wegschleppen und ihn ins Bett bringen.

Er las am liebsten Bücher über berühmte Männer und Frauen. Und eines Tages hatte er eine kühne Idee — er wollte an diese großen Leute schreiben, um zu sehen, ob sie ihm antworteten.

Sie taten es. Er empfing Briefe von Tennyson, Longfellow, Whittier und Präsident Garfield. Diese Briefe befeuerten ihn: Jetzt empfand er, obwohl er nur ein kleiner holländischer Junge war, tatsächlich mit den Großen dieser Welt in Fühlung zu sein.

Mit 18 Jahren hatte er eine andere kühne Idee — er beschloß, einige dieser großen Leute zu besuchen.

Er besuchte den Präsidenten der Vereinigten Staaten

und fand zu seiner Überraschung einen einfachen, liebenswürdigen alten Herrn vor.

Er reiste 250 Meilen, um Emerson, Longfellow, Holmes und Philipp Brooks zu besuchen. Er hatte über sie in seiner großen Enzyklopädie gelesen, und er wollte sie von Angesicht zu Angesicht sehen.

Mit 19 Jahren wurde er Sekretär bei Jay Gould — einem reichen Spekulanten. Doch ihm lag nichts daran, nur Geld zu verdienen. Gould versprach ihm, ihn reich zu machen — aber er kündigte seine Stellung und wurde Journalist.

Seine Haupttätigkeit war, Artikel von prominenten Persönlichkeiten für die Tagespresse zu erlangen. Nachdem er dies jahrelang getan hatte, fiel ihm auf, daß so wenig Frauen sich für Zeitungen interessierten.

Er fragte sich: Warum? — und dieses »Warum« begründete seinen Ruhm und sein Vermögen.