Er begann zu studieren, was Frauen lieben. Er entdeckte, daß Männer und Frauen so verschieden sind, wie Hunde und Katzen. Er fand heraus, daß der durchschnittliche Mann so gut wie vollständig unwissend darüber ist, was Frauen wirklich mögen und nicht mögen.
Er überredete mehrere Zeitungen, eine Frauenseite einzuführen. Das war im Jahre 1880. Es war eine neue Idee. Es war nie vorher getan worden.
1889 lernte er Cyrus Curtis kennen, der ihn ersuchte, die Redaktion des »Ladies’ Home Journal« zu übernehmen. Gegen den Rat aller seiner Freunde nahm er den Antrag an.
Seine erste Tat als Schriftleiter war, Preise für Vorschläge seiner Leserinnen auszusetzen. Er begann mit Lernen. Er war vielleicht der erste Redakteur, der sich nicht für einen Alleswisser hielt.
Sein Motto war: »Das Publikum verlangt etwas, das ein bißchen besser ist als das, was es verlangt.«
Er fand bald heraus, daß die Frauen doch hauptsächlich an ihrem Heim Interesse haben. Er fand, daß die männerartigen Frauen nur posieren, — daß Frauen viel persönlicher, viel geselliger und viel mehr auf sich selbst eingestellt sind als die Männer.
Er erkannte, daß eine Frau an sich selbst interessiert ist — an ihrem Aussehen — ihrem Platz in der Gesellschaft — ihren Kindern — ihrem Gatten — ihrem Haushalt — ihren Kleidern und Möbeln. Sie hat nichts für die abstrakten Gegenstände übrig, die die Männer interessieren. Sie lebt nur für die eigene kleine Gruppe, in deren Mittelpunkt sie selbst steht.
Richtig oder falsch, das war Boks Idee, und sie machte ihn zum Führer von zwei Millionen Frauen.
Kein anderer Mann, der je gelebt hat, ist bei den Frauen so populär gewesen wie Bok.
Nach dem Ergebnis zu urteilen, war seine Ansicht richtig.