Fünfzehn Jahre lang widmete er seine volle Energie seinem Geschäft. Er nahm seine Brüder als Teilhaber hinein.
Da die Konkurrenz im Seifengeschäft sehr lebhaft war, erkannte er die Notwendigkeit einer Spezialität. Er fand sie — eine Naphtaseife, mit der man Flecken aus Kleidern entfernen konnte. Er kaufte das Rezept zur Erzeugung dieser Seife und begründete so sein Vermögen. Sie ist jetzt über die ganze Welt verbreitet.
Mit 20 Jahren verliebte er sich in ein Mädchen von großem Reiz und großer Tüchtigkeit. Auch sie war sehr klein. Sie paßten ausgezeichnet zueinander und waren in ihrem Familienleben sehr glücklich. Soviel ich weiß, war das einzige Leid, das jemals ihr Heim befiel, der Tod ihres Kindes. Fels hatte eine Leidenschaft für Kinder und erholte sich niemals vollständig von diesem Verlust.
Als er reich geworden war, widmete er den größten Teil seiner Zeit sozialen Problemen.
Er hörte auf, für sich selbst zu arbeiten und arbeitete für andere.
Es gab zwei Dinge, die Joseph Fels haßte, soweit seine Natur ihm überhaupt zu hassen gestattete, und diese beiden Dinge waren Verschwendung und Ungerechtigkeit. Wie Sie sehen, war er halb ein Geschäftsmann und halb ein Apostel. Er glaubte gleichmäßig an Erfolg und an Güte.
Er war nicht der Meinung, daß Geld irgend etwas Gutes bewirken könne, und ebensowenig glaubte er daran, daß man den Himmel auf Erden Leuten predigen sollte, die ungerecht behandelt wurden.
Er behauptete, daß die größte Verschwendung in England das brachliegende Land sei. Da liegt es, dreißigtausend Morgen groß, während fünfzigtausend Arbeitslose auf dem Trafalgar-Square nach Brot rufen!
Brachliegendes Land und brachliegende Menschen: Warum werden im Namen der Menschlichkeit und der Vernunft diese beiden nicht zusammengebracht, um so die Fruchtlosigkeit beider abzuschaffen? Das war die Frage, die Joseph Fels den Staatsmännern Englands vorlegte, und keiner von ihnen hat sie bis jetzt beantwortet.
Noch immer gibt es brachliegendes Land, und noch immer gibt es arbeitslose Männer — frühere Soldaten und Seeleute —, Zehntausende davon.