»Nein,« sagte Charlie, »wir wollen es wieder in den Boden stecken. Der Boden ist die beste Bank.«
Sie steckten es in den Boden. Sie verschwendeten es gleichsam an den Boden. Die Nachbarfarmer hielten sie für verrückt.
»Bringt dir dein Geschäft einen Schilling — tue ihn wieder in das Geschäft, um mehr zu verdienen!«
Das ist einer der Grundsätze, den Charlie Seabrook aus seinen Büchern gelernt hatte.
Wie wenige Farmer erkannte er den Wert des Kunstdüngers. Er fand, daß der Boden erst geschaffen werden müsse, daß ihn die Natur erst zur Hälfte geschaffen hat.
Gewöhnlicher Boden ist ebensowenig Boden wie vier Räder und ein Zahnrad ein Motorwagen sind. Er ist nur ein Anfang — ein Ort, auf dem die Ernten stehen sollen.
Der junge Seabrook begann also, Boden zu machen. Er tat hundert Tonnen Düngemittel pro Morgen in Neuland und vierzig Tonnen in altes. Dann verteilte er pro Morgen zwei oder drei Tonnen Knochenmehl zu 12 Pfund Sterling die Tonne über die hundert Tonnen.
Hundert Tonnen pro Morgen; zu zehn Schilling die Tonne: 74 Pfund Sterling pro Morgen ausschließlich für Düngung! Kein Wunder, daß die übrigen Farmer sich über Seabrook und seine Buchgelehrsamkeit lustig machten.
Dazu kamen noch die Kosten der Berieselung, 60 Pfund Sterling pro Morgen. Die Kosten des Landerwerbes betrugen nicht weniger als 30 Pfund Sterling pro Morgen, so daß die Gesamtkosten pro Morgen waren:
| Landerwerb | 30 | Pfd. Sterl. | |
| Berieselung | 60 | „ „ | |
| Düngung | 74 | „ „ | |
| Summe: | 164 | Pfd. Sterl. |