Mit einem Male wurde die Wattsche Dampfmaschine praktisch verwendbar.
Kohlenbergwerke sandten Bestellungen auf Pumpmaschinen. Boulton ließ im ersten Jahre 65 bauen. Von dieser Zeit an war die Dampfmaschine ein Erfolg.
Im Jahre 1802 schrieb ein Freund, namens Edgworth, an Watt und sagte: »Warum nicht Dampf statt Postpferden? Warum nicht eine Eisenschienenbahn?« Das war die erste Anregung für die Dampfbahn.
Im nächsten Jahre bestellte Fulton eine Maschine von Boulton und Watt, und im Jahre 1807 fuhr das erste Dampfschiff auf dem Hudson. Um diese Zeit gab es schon viele Konkurrenten. Die Rechtsstreitigkeiten häuften sich. Watt und Boulton gewannen zwar diese Prozesse, aber sie waren sehr kostspielig. Ein Londoner Anwalt verlangte eine Gebühr von 6000 Pfund Sterling.
Watt und Boulton waren 25 Jahre lang Teilhaber. Dann zogen sie sich vom Geschäft zurück, und die Gesellschaft wurde von ihren Söhnen fortgeführt.
Bis zum Jahre 1824 hatten Boulton und Watt 1164 Dampfmaschinen mit insgesamt 25945 PS. erbaut. Zur Zeit betragen die Gesamtpferdekräfte der Dampfmaschinen ungefähr 200 000 000. Das entspricht ungefähr der Kraft von 4 500 000 000 Männern.
In seinen alten Tagen wurde Watt mit Ehren überschüttet. Er erntete Reichtümer und Ruhm. Als er im Jahre 1819 in Heathfield in Staffordshire starb, war er in der ganzen zivilisierten Welt bekannt.
Seinem Andenken wurde in der Westminster-Abtei eine Gedenktafel errichtet. Lord Brougham verfaßte die Inschrift in den edlen Worten:
»Er erweiterte die Hilfsquellen seines Vaterlandes ...
er erhöhte die Macht der Menschen ...«
Das ist die Geschichte von James Watt. Sie sollte nie vergessen werden, solange das britische Weltreich besteht.