Diese erstaunlichen Ziffern lassen Sie erkennen, daß die Leute in diesem Tal zu arbeiten verstehen. In diesem Tale des »Fairplay« wird mit der Arbeit nicht gespielt.

Wären Ihnen aber diese Zahlen nicht vor Augen, so könnten Sie glauben, daß die Leute in diesem Tal nichts anderes als Spaß im Sinn haben.

Es gibt in diesem Tal keine Wohnhöhlen. Es gibt wenige Mietshäuser. Die meisten Familien besitzen ihr eigenes Haus. Die Häuser sind aus Holz erbaut und in lebhaften Farben bemalt.

Zwischen den beiden Städten liegt ein weiter Landstrich, der »Idealpark« genannt ist. In ihm ist eine große Schwimmanstalt, frei für alle, daneben ein kleines Schwimmbassin für die Kinder. Ebenso ein Karussell, frei für alle.

Dann gibt es einen Tanzpavillon, der an drei Abenden der Woche geöffnet ist. Die Tänzer zahlen 25 Cent Eintritt.

Dann gibt es einen Ballspielplatz, groß genug, um zwei Partien gleichzeitig Platz zu bieten, und da die Fabriken 4 Uhr 30 Minuten geschlossen werden, gibt es jeden Nachmittag zwei Baseballspiele.

Auch eine Rennbahn ist da — eine halbe Meile lang, mit Ställen und Tribünen. Jeden Sonnabend Nachmittag finden Rennen statt, und zeitweilig ist die Rennbahn von hunderttausend Leuten eingesäumt.

Inmitten einer weiten Rasenfläche steht ein Klubhaus. Der Rasen ist mit Blumenbeeten wie gespickt. Das Haus ist das Zentrum der Geselligkeit, wo jeder jeden trifft. Es enthält eine freie Bibliothek, besondere Zimmer für Pfadfinderjungen, Spielzimmer und Speisesäle. Jeden Abend findet man sich hier fröhlich zusammen.

Scherz! Geselligkeit! Erziehung! Sport! Musik! Das scheinen die allein wesentlichen Dinge im Tale von »Fairplay« zu sein und dennoch erzeugen diese lustigen Schuhmacher täglich 81 000 Paar Schuhe.

Ihre tägliche Durchschnittserzeugung ist elf fertige Schuhe pro Mann.