3. Kann man aber weder: „wo?“ noch „wohin?“ fragen, so erfordern diese Verhältnißw. immer den 3. F.; ausgenommen auf und über, welche alsdann den 4. F. erfordern.

Arm an Freuden; in dieser Rücksicht; unter diesen Umständen; vor allen Dingen; es liegt an dir; auf diese Weise; über alle Erwartungen; ich berufe mich auf dich; es ist auf eine Täuschung abgesehen; ich versichere es auf meine Ehre.

4. Als Ausnahme hiervon sind anzunehmen:

a) Ich halte mich an die Wahrheit; Europa grenzt im Süden an das mittelländische Meer; sei über Wenigem getreu; ich bestehe auf meinem Willen.

b) Bei den Zeitw. „lehnen, stützen, binden“ erfordern diese Verhältnißw. stets den 4. F.: Auf seinen Stab gelehnt; ich mußte mich auf ihn stützen; an die Worte binde ich mich nicht.

Anm. 1. Ich freue mich auf das Fest, — ich freue mich auf dem Feste. Ich schreibe an dich, — ich schreibe an dir (auf deinem Rücken). Ich schreibe in das Buch (ein), — ich schreibe in dem Buche. Er setzt sich über mich; aber: er sitzt über mir.

Anm. 2. Am = an dem; zur = zu der; über’s = über das; durch’s = durch das; in’s = in das u. s. w.

VII. Zeitwörter.

§. 20. 1. Die Zeitw. sagen aus, was Gegenstände thun oder was mit ihnen gethan wird. Sie antworten auf die Frage: Was thut ein Gegenstand? oder: Was wird mit einem Gegenstande gethan? Der Knabe schreibt. Was thut der Knabe? schreibt = Zeitw. — Der Hund wird geschlagen. Was wird mit dem Hunde gethan? wird geschlagen = Zeitw.

2. Aeußerlich erkennt man die Zeitw. daran, daß die Wörtchen ich, du, er vor dieselben gesetzt werden können.