Aus mir, dir, ihm, ihr, ihm; außer uns, euch, ihnen, bei mir, dir, ihm, ihr, ihm; binnen einigen Tagen, dir entgegen, ihm gegenüber, gemäß dieser Verordnung — dieser Verordnung gemäß, mit meinen Freunden, nach dem Manne, nächst der Frau, nebst dieser Frau, sammt dem Kinde, seit einem Monat, von einer Tante, zu einem Kinde, mir zuwider, ob dieser Sache.

Anm. 2. Ich gehe zu dir, nicht: bei dir. Ich gehe nach Hause, nicht: zu Hause. Komm zu mir. Ich bin zu Hause.

§. 18. Den 4. Fall:
durch, für, ohne, um, sonder, gegen, wider, entlang.

Durch mich, dich, ihn, sie, es; für uns, euch, sie; ohne deinen Herrn, um seine Mütze, sonder Furcht und Grauen, gegen dein Kind, wider deine Feinde.

Anm. 1. Steht entlang nach dem Hauptw., so erfordert es den 4. F., steht es aber vor dem Hauptw., so hat es den 2. F. nach sich. Z. B. Rausche, Fluß, das Thal entlang! Entlang des Gebirges tobte die Jagd. Gegen = gen; z. B. gen Himmel.

Anm. 2. „Für“ und nicht „vor“ wird gebraucht: a. wenn man fragen kann: Wem zum Nutzen oder zum Schaden? Der Mann kämpft für das Vaterland; b. wenn es das Gegentheil von „wider“ ist. Er sprach für die gerechte Sache; c. wenn man es mit „um“ verwechseln kann. Er arbeitet für Geld.

§. 19. 1. Folgende 9 Verhältnißwörter (Verhältnisw.):

an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen, erfordern auf die Frage: Wo? den 3. Fall — Ruhe, bereits am Ziel — und auf die Frage: Wohin? den 4. Fall — Bewegung, noch nicht am Ziel.

Der Mann sitzt — wo? an dem Baume, der Quelle, dem Hause. Der Mann setzt sich — wohin? an den Baum, die Quelle, das Haus. Die Frau steht — wo? auf einem Stuhl, einer Wiese, einem Fasse. Die Frau stellt sich — wohin? auf einen Stuhl, eine Wiese, ein Faß. Das Kind liegt — wo? hinter mir, dir, ihm, ihr, ihm, uns, euch, ihnen. Das Kind legt sich — wohin? hinter mich, dich, ihn, sie, es, uns, euch, sie. Es spielte ein Knabe — wo? zwischen jenem Flusse und dieser Linde, zwischen jener Tonne und diesem Teiche, zwischen jenem Dorfe und dieser Wiese. Es sprang ein Knabe wohin? zwischen mich und deinen Bruder, zwischen dich und deine Schwester, zwischen ihn und uns.

2. Hiernach muß man auch sagen:
Ich schreibe an dich. Der Brief kommt an dich. Ich denke an dich. In dich setze ich mein Vertrauen. Ich glaube an dich, an deine Treue. (Wohin richtet sich d. Glaube, d. Vertrauen?)