1. Auf die Frage: wem ist worden? die Zeitw., die eine Leideform mit dem 3. Fall bilden; z. B. mir, dir, ihm etc. ist geantwortet worden:
aufwarten, antworten, begegnen, befehlen, bestehen, beistimmen, beiwohnen, drohen, danken, dienen, fluchen, folgen, fröhnen, gehorchen, genügen, glauben, helfen (mit allen Zusammensetzungen), huldigen, lohnen, nachgehen, nützen, rathen, schaden, schmeicheln, steuern, trotzen, vorstehen, weichen, widerstehen, widersprechen, winken, zustehen.

Womit kann ich Ihnen aufwarten? Danke dem Vater!

Hierher gehören noch viele Zeitwörter, die mit den Verhältnißwörtern an, auf, bei, entgegen, nach, unter, vor und zu zusammengesetzt sind.

2. Folgende Zeitwörter ohne Leideform mit dem 3. Fall:
ähneln, anstehen, belieben, behagen, bekommen, blühen, einleuchten, entgehen, entfallen, entfliehen, entsagen, erliegen, erscheinen, fehlen, gebühren, gefallen, gelingen, gerathen, gereichen, gleichen, mangeln, munden, nahen, passen, scheinen, schmecken, widerfahren, ziemen, zuhören.

Der Sohn ähnelt dem Vater. Der Vorschlag steht ihm nicht an.

3. Die unpersönlichen Zeitwörter:
es ahnt, ekelt, gebricht, graut, liegt daran, schaudert, schwindelt, träumt.

Es ahnt mir, daß er kommen werde. Es ekelt mir vor der Speise.

4. Die zurückzielenden Zeitwörter:
sich anmaßen, ausbedingen, denken, einbilden, erbitten, getrauen, vornehmen, vorstellen, merken.

Du maßest dir zuviel an. Ich bedinge mir die Benutzung des Gartens aus.

§. 29. Den 4. Fall erfordern: