2. Die Selbstlaute können sein:
a. Grundlaute:
a
,
e
,
i
,
o
,
u — y
;
b. Umlaute:
ä
,
ö
,
ü
;
c. Doppellaute:
au
,
äu
,
eu
,
ei
,
ai
.
Die Mitlaute heißen: b, c, d, f, g, h, k, l, m, n, p, q, r, ſ, s, t, v, w, x, z, j, ch, sch, ß.
3. Steht der Mitlaut vor dem Selbstlaute, so heißt er Vorlaut; steht er nach dem Selbstlaute, so heißt er Nachlaut. Ein Wort hat soviel Silben, als es Selbstlaute hat. Die Zeichen für die Laute heißen Buchstaben. Die Gesammtheit der einfachen Buchstaben nennt man das A-be-ce oder Alphabet.
§. 60. 1 Löse jeden Satz in seine Wörter, jedes Wort in seine Silben und jede Silbe in ihre Laute auf; setze für jeden Laut den entsprechenden Buchstaben; sieh auf die Ableitung, beachte die Verlängerung, und richte dich nach dem Sprachgebrauch.
2. Hat ein Wort a, o, u oder au, so erhält das abgeleitete ä, ö, ü oder äu.
Bach — Bäche; Sohn — Söhne; Tuch — Tücher; Baum — Bäume.
3. Weißt du nicht, ob du zum Schlusse eines Wortes b oder p, d oder t, g, ch oder k, s, ß oder z setzen sollst, so verlängere das Wort.