Den ernsthaften und über vollkommene Mittel verfügenden Unterricht der Zukunft denke ich mir nämlich keineswegs so, daß nun die Erdkundestunden eine Art lustiges Kinotheater werden. Vielmehr wird es sich darum handeln, in einer Stunde oder auch je mehrern einen Begriff durch reichliche Vorbehandlung allmählich so weit in den Köpfen klar werden zu lassen, daß er endlich durch die — nötigenfalls wiederholte — Vorführung eines einzelnen Bewegungsbildes gleichsam in höchster Wirklichkeitskraft zusammengefaßt wird. Ein Kinobild darf nicht eher erscheinen, als bis alle Schüler in ihm nicht mehr das Stoffliche allein, sondern durch es hindurch gleichsam die verkörperten Begriffe sehen, um die es sich handelt. So mag zuerst die Lehre von der Kugelgestalt der Erde in der üblichen Weise vorgetragen werden: Feststellung des falschen Scheines, seine Bezweiflung, Aufzählung ihm widersprechender Erscheinungen des täglichen Lebens, Veranschaulichung der wirklichen Verhältnisse durch schematische Zeichnung, durch Globus usw., Feststellung der Größenverhältnisse durch Zahlen usw., dann ausführliche Besprechung des sich daraus ergebenden Anblicks etwa von einem senkrecht aufsteigenden Ballon aus, und dann erst, nachdem alle diese Erscheinungen selber gleichsam errechnet haben, ihre Bestätigung durch das vom Ballon aufgenommene Kinobild, das das Aufsteigen ferner Kirchturmspitzen, dann des Daches, der Kirchwände usw. zeigt. In ähnlicher Weise wird ein andermal, auch nach Lesung klassischer Beschreibungen, ein Stück Wüste nebst Oase usw. vorgeführt. Nur in dieser Behandlung würde der Kino im Erdkundeunterricht nicht zerstreuend und verwirrend, sondern wahrhaft begriffbefestigend wirken. Die „Schülerprogramme“, die zurzeit manchmal öffentlich oder geschlossen gezeigt werden, sind — abgesehen von allen Mängeln — nur hübsche, der Erholung dienende Veranstaltungen zum Lohn für saure Wochen —; mit der Kinetographie als Unterrichtshilfsmittel haben sie so gut wie gar nichts zu tun. Ja sie haben — eben infolge der falschen Maßstäbe, die sie lieferten — mehr zur Hemmung als zur Förderung ernster Schulkinematographie beigetragen.
Inzwischen ist in dieser Sammlung über den Gegenstand die überaus reichen Stoff bringende Sonderschrift von Prof. Sellmann „Kino und Schule“ erschienen, auf die ich besonders verweise.
IV. Kinoerdkunde im Theater und in der Öffentlichkeit
Wenn ich dem Gegenstand „Öffentliche erdkundliche Vorstellungen“ einen räumlich nicht sehr umfangreichen Abschnitt widme, so liegt das nur daran, daß Wesentliches — und zwar unentbehrlich Wesentliches — darüber in den vorangegangenen und den folgenden Abschnitten, vor allem aber in meiner Schrift „Kino und Kunst“ enthalten ist. Besonders in letzterer habe ich ausführlich nachgewiesen und begründet, weswegen erdwissenschaftliche Darstellungen die Haupt- und vornehmste Aufgabe für den Kino sind; ich habe dort aber auch so eingehend wie möglich beschrieben, wie derartige Aufführungen als Gesamtkunstwerk beschaffen sein müssen, wenn sie Wert haben sollen. Daselbst ist, und ausführlicher in dieser Schrift wiederholt, auch angegeben, wie schon bei der Aufnahme selber die Rücksicht auf meisterhafte Vorführungswirkung beginnen muß, und welche Anforderungen die Filme sachlich erfüllen müssen. Es ist somit nunmehr jedem Mißverständnis vorgebeugt, von was für einer Art von geographischen Vorstellungen ich mir den Erfolg verspreche, von dem hier die Rede ist. Es kann mir ganz und gar nicht mehr entgegnet werden, erdkundliche Filme „interessierten“ das Publikum nicht, da die Filme, an denen solche Erfahrungen gemacht worden sind, weder selbst noch so, wie und in welcher Umgebung sie aufgeführt wurden, eine höheres Interesse hatten. In dieser Schrift sind wiederum schon mehrmals die starken Fäden aufgewiesen worden, die sowohl die erdkundliche Forschung wie den erdkundlichen höhern und Schulunterricht mit den Kinotheatern und der ganzen Organisation des Filmmarktes verbinden. Hiervon soll noch besonders die Rede sein. Jedenfalls wiesen wir darauf hin, daß zur Erreichung einer anständigen Höhe der öffentlichen Kinematographie diese nicht nur emporsteigen, sondern auch erdkundliche und erzieherische Wissenschaft zu ihr „hinabsteigen“, besser gesagt, sie eng zu sich heranziehen müssen. Hinzuzufügen wäre, daß wieder das eigens hierzu eingerichtete Kinotheater der eigentliche Mittelpunkt öffentlicher Vorführungen ist und bleibt. Vereine — z. B. Volksbildungs-, kaufmännische Vereine — werden selten in der Lage sein, eigne Vorstellungen ohne Mithilfe der Kinotheater und anders als in deren Räumen zu veranstalten. Das liegt in der Organisation des Geschäfts begründet, wovon ich das zu wissen Nötige, soweit es nicht der nächste Abschnitt bringt, im „Buch vom Kino“ mitteilen werde. Aus demselben Grunde sind die Einrichtungen nach Art der Urania in Berlin und Wien, des „Poloptical Institute“ in London usw. auf diesem Gebiete vor den Kinotheatern im Nachteil; ihnen ganz eigentlich und viel mehr als den Menschentheatern sind die Kinos eine „Konkurrenz“, vor der sie sich nur dadurch retten können, daß sie sich nach Organisation und Vorführungsplan ganz in ihre Reihen stellen, d. h. selber „Kinotheater“ werden. Das in den zu einer Vorstellung nötigen Filmen enthaltene Kapital kann — abgesehen natürlich von der Mithilfe von Wohltätern oder öffentlichen Mitteln — nur ein Ring von regelmäßigen Abnehmern verzinsen, deren ganzer Betrieb also auch gleichmäßig geregelt sein muß.
Öffentliche erdkundliche Vorstellungen werden also in der Hauptsache immer „Kinovorstellungen“ bleiben, und darüber freuen sich ausnahmsweise mal die Kinobesitzer und die ganze „Fachwelt“ ebenso wie die bösen „Kinoreformer“. Denn diese wünschen nicht nur sich und ihren Freunden in erster Linie musterhaft ausgebildete „Erdkundeabende“ um des Genusses willen, sondern sie versprechen sich auch gerade davon die unwiderstehliche Verdrängung minderwertiger Kinodarbietungen. Um so mehr haben wir Ursache, dem Thema „Kino und Erdkunde“ im engern Sinne peinlich genau nachzugehen, um zu prüfen, ob wir uns nicht Täuschungen hingeben, denen dann früher oder später die Ernüchterung folgen muß. Warnend steht uns ja das Schicksal all der „Panoramen“ vor Augen, in denen allwöchentlich oder öfter wechselnd erdkundliche Stereoskopbilderreihen gezeigt werden, und die trotz des Reizes und des Lehrwerts des Dargebotenen meist sozusagen „am Hungertuche nagen“. Überhaupt bildet ja der Mißerfolg so manches gut und „bildend“ oder „lehrreich“ gemeinten und angefangenen Unternehmens das Hauptschlagwort aller Gegner einer Veredlung geistiger Volkskost.
Das Kinotheater hat aber vor dem „Panorama“ und ähnlichem dreierlei voraus: erstens eine viel günstigere wirtschaftliche Organisation überhaupt, die ihm ständigen Wechsel des Dargebotenen ohne Belastung des einzelnen mit bleibenden Filmanschaffungen ermöglicht; zweitens den unvergleichlich mannigfaltigen Reiz seiner Techniken, der sich durch kunstgemäße Vorführung vielfältig steigern läßt. Drittens die ständige „Aktualität“, d. h. das — leicht zu erhaltende — Tagesinteresse des Vorgeführten. Dadurch, daß die Kinematographie täglich neu aus aller Welt ihre Bilder holt, kann sie auch das täglich neue und besonders Fesselnde zeigen. Allerdings wäre sie in der Lage, gerade diese „Aktualität“ — den intimen Augenblicksreiz ihrer Vorführungen dadurch noch besonders zu steigern, daß sie den unermeßlichen Schatz ihrer einmal eingeheimsten erdwissenschaftlichen Negative beweglicher und anpassungsfähiger als bisher zur Ergänzung aktueller Programme bereithielte. Nicht die Einzelaufnahme ist in der Regel „aktuell“ in dem Sinne wie etwa eine Zeitungsnachricht — sondern im „Programm“ muß die Aktualität liegen. Wirklich „aktuelle“ Einzelaufnahmen sind gewöhnlich überhaupt nicht möglich, da „aktuelle“ Ereignisse sich nicht so anzukündigen pflegen, daß der Kino rechtzeitig dazu kommt; und der Weg des Films von der Aufnahme durch die Ateliers und die Vertreterräume in die Kinos ist für gewöhnliche Fälle immer noch zu lang. Seine bedeutende Beschleunigung für erd- und völkerkundliche Aufnahmen — wozu zum Teil ja auch politische zu zählen sind — wäre sehr zu wünschen.
Ein Programm „aktuell“ zu gestalten, dazu reicht aber die Zeit immer noch aus. Das ist überhaupt viel mehr Sache der geistvollen und lebendigen Behandlung des Ganzen durch den Leiter, als der zufälligen Beziehung auf Tagesereignisse. Diese letztere Beziehung sollte — besonders in erdkundlichen Vorstellungen — überhaupt nicht die Hauptsache sein. Wenn auf dem Balkan Krieg ist, so kann die Kinematographie von dem, was wohl lohnend wäre — Schlachten und all die Begleitgreuel des Krieges — in der Regel nichts bringen, weil es erstens ein zu großes Wagnis für den Aufnehmenden, zweitens mit zu großen technischen Schwierigkeiten verbunden wäre, namentlich die Ereignisse nicht vorher zu berechnen wären, drittens es zumeist von den interessierten Parteien verhindert würde, und endlich, wenigstens in diesem Falle — die Vorführung der Aufnahmen wohl gar anstößig, aufhetzend usw. gefunden werden würde. Das letztere leider ohne daß man sich erfolgreich dagegen wenden könnte, solange nicht der Gegenstand, sondern die übliche Art der kinematographischen Behandlung so geschmacklos und dumm ist. In Ermangelung derartiger Aufnahmen dann irgendein Landschaftsbild aus Serbien oder Albanien zu geben, ist aber — abermals in Anbetracht der Art dieser Aufnahmen — etwas, was wenig Dank beim Publikum findet. Besserung, d. h. Erfolgsbürgschaft könnte nur durch eine Reihe von Aufnahmen geboten werden, die in der in meinen Schriften angegebenen Weise gemacht, zusammengestellt und vorgeführt würden. — Aber es gibt eine Menge geographischer Aufnahmen — und gerade dieser —, die nicht durch Beziehung auf ein einmaliges Tagesereignis, sondern auf Gedanken, Bewegungen, Strömungen, Interessen „aktuell“ sind, die auf längere Zeiträume die Hirne der Besten beschäftigen, und von da auch durch tausend Kanäle der Presse usw. in die große Masse gelangen. Einer der wichtigsten dieser Gedanken ist der vaterländische, mit seiner von ihm unzertrennbaren Kehrseite, dem internationalen Interesse. Wir müssen uns gegenwärtig halten, daß jeder Film ein „Vaterland“, eine Menschenheimat und je nachdem ein Stück nationale Landwirtschaft, Industrie, Verkehrswesen, Kunst usw. vorführt. Bei uns leider meist nur ausländische „Heimatbilder“, die bei uns Deutschen mehr oder minder beabsichtigt, uns mehr oder minder bewußt für die Eigenart, die Erzeugnisse, die Fruchtbarkeit usw. des betreffenden Landes werben. D. h. sie erfüllen uns nicht nur (erfreulicherweise!) mit dem Gefühl warmer menschlicher Teilnahme, die überall leicht erweckt werden kann, wo wir unbefangenes menschliches Glück, besonders aber tüchtige Leistungen sehen, sondern sie veranlassen uns auch, Erzeugnisse des Auslandes zu kaufen und zu schätzen, unsere Reisen dahin zu richten, unter Umständen ziehen sie auch wertvolle Volksgenossen zu Tausenden dahin. Ganz bewußt im Dienste solcher Zwecke arbeitet bekanntlich z. B. zurzeit Kanada. Aber nicht minder bewußt und unwillkürlich stehen auch die Filmfirmen Frankreichs, Englands, Amerikas, Italiens, Norwegens im Dienste ihrer Länder, geben uns ein anschauliches, werbendes Bild von ihrer Größe und Macht, ihrem Wohlstand, ihrer Arbeit; lassen uns an eindrucksvollen politischen Ereignissen wie am intimen Leben ihres letzten Dorfes teilnehmen. Es ist gar nicht abzusehen, wieviel infolgedessen diese Länder im Vergleich zu andern der Vorstellung breitester Kreise im Auslande nahe gerückt sind, und in welchem Grade das ihrer Exportindustrie, aber auch ihren mehr geistigen Interessen genützt haben mag. Fern liegt es mir, dieser Form anständigen Wettbewerbs um unsere Achtung, unsere Freundschaft, unser Verständnis und — unsere Kundschaft irgendwelche Einschränkung zu wünschen. Aber wo bleiben wir? Bekanntlich werden in Deutschland außerordentlich wenige Filme hergestellt, am wenigsten erdkundliche usw. Ausnahmen tauchen freilich auf, aber es wäre wertvoll, einmal festzustellen, wie weit deutsche Landschaften, landwirtschaftliche, Industrie-, Volkslebenaufnahmen in den Theatern Frankreichs, Englands, Italiens, Amerikas usw. auch zur Anschauung gebracht werden, und ob man dort etwa von den deutschen Mittelgebirgen, Strömen und Städten, vom Spreewald und vom Schwarzwald, von der deutschen Eisen- und Maschinenindustrie, unserer Volks- und Arbeitsorganisation usw. usw. ebensoviel und häufig zu sehen kriegt, wie wir etwa von der Herstellung der Ölsardinen in Frankreich, Italien und Afrika und dem Teebau in China. Für uns selber hätten natürlich diese Aufnahmen nicht minder Wert wie für das Ausland; wir säßen gleichsam hinter der Leinwand, und die Fremden davor. Es ist hier ähnlich wie mit den „Filmen“ zeitgeschichtlichen Inhalts, von denen ich in „Kino und Kunst“ sprach. So wie diese ihren „aktuellen“ Wert, d. h. Gegenwartswert, gerade dadurch erhalten, daß wir sie mit den Augen des fernen Nachkommen betrachten, der die Kulturgeschichte unserer Zeit studiert, so liegt das stetige „aktuelle“ Interesse deutscher erd- und volkskundlicher Aufnahmen darin, daß wir uns sagen: „Das sehen nun in diesem selben Augenblick Hunderttausende und vielleicht Millionen Menschen in der weiten Welt. Hierdurch und so lernen sie Deutschland, seine Schönheit und Eigenart, seine Arbeit und — uns kennen. Ist das der richtige Eindruck, den sie bekommen? Und haben wir Grund, stolz darauf zu sein, oder wäre hier und da etwas zu verschweigen gewesen?“ Natürlich soll dieses „Sehen mit den Augen des Auslandes“ uns nur veranlassen, die eignen besser aufzumachen. Nicht etwa das Bestreben erzeugen, das Ausland als Muster und nachzuahmende Höhe zu vergleichen, sondern im Gegenteil die heimische Eigenart immer mehr zu begreifen, zu lieben und zu fördern. Aber immer nicht in dummem „Partikularismus“, sondern mit Weltblick. Die Kinematographie kann ein gut Stück gesunden internationalen Sinn erziehen, gerade in dem sie recht anschaulich macht, wo die Kraft und Eigenart des Vaterlandes liegt und — wo wir sie nicht suchen müssen. — Wir haben aber auch genug vaterländische Gesichtspunkte, die uns jede gute eigne Heimataufnahme jederzeit „aktuell“ machen. Ich erinnere an Heimatkenntnis, Heimatverständnis, -schutz und -pflege, an die besondern Bestrebungen für Heimat- und Naturdenkmälerschutz, Sitten- und Trachtenerhaltung usw., worauf ich schon hinwies. Ich erinnere ferner an die großen Aufgaben des innern und äußern Kolonial- und Besiedlungswesens. Zeigt uns doch Kinoaufnahmen aus unsern deutschen Kolonien, um uns für sie zu begeistern, lehrt aber auch den Westdeutschen, wie es im Osten hergeht usw.; zeigt dem Gebirgler den Gemüsebau des Elblandes und die Kornfelder der Goldenen Aue, zeigt dem Binnenländler unsere, aber unsere Handels- und Fischerflotte, zeigt uns, wie unser Brot, unsere Kleider, unsere Maschinen gemacht werden, zeigt das Leben der deutschen Volksstämme überall in ihrer Landschaft, zeigt dem weltabgeschiedenen Dörfler das Gewimmel der Großstadt, aber dem Großstädter auch wieder die Arbeit und die Daseinsbedingungen der Landwirtschaft! Treibt Volksverständigung durch den Kino, sowie ihr an Völkerverständigung teilnehmt!
Unzählig sind — wie ich ja eingangs allgemein ausgeführt habe — die Gesichtspunkte, unter denen jedermann heute erdkundliche Vorstellungen aller Art interessant, ja von brennendem Tagesinteresse sind. Wenn sie nur gut sind und richtig vorgeführt werden. Auch heute schon ließen sich wertvolle und dankbare Programme dieser Art für Kinotheater zusammenstellen, wenn auch längst nicht so reichlich wie „dramatische“ und gemischte. Bedingung wäre nur, daß das gesamte, also auch ältere Filmmaterial der Welt dauernd zugänglich bliebe, wovon ich im folgenden Abschnitt spreche. Bedingung für den Erfolg wäre aber ferner natürlich die völlige Lostrennung erdkundlicher Vorführungen von andern, sowohl „dramatischen“ wie auch sonst „naturwissenschaftlichen“ usw. Diese Lostrennung ist erforderlich erstens um der Wirkung der betreffenden Filme usw. selber willen, die ja eine geschlossene Vorstellung mit einheitlicher Idee bilden müssen, und deren meist feinere Reize in Umrahmung durch Sensationsdramen, Possen usw. nicht entfernt zur Vollwirkung kommen würden. Zweitens ist sie erforderlich, weil die Besucherkreise solcher Vorstellungen im allgemeinen völlig andere als die der gemischten und „Sensationsprogramme“ sind. Die einen wollen dies, die andern jenes nicht sehen. Erdkundliche Bilder vertragen sich mit Sensationsbildern wie Feuer und Wasser. Die Kinotheater sollten z. B. — je nach den Verhältnissen — alle zwei Wochen oder jede Woche Montags oder Montags und Donnerstags bekanntgeben:
„Heute: Naturschauspiele,
Kinematographisches Programm ...“