Schwarzer Pfeffer.
Feines Pulver aus Pfefferfrüchten, welche schwerer als Wasser sind und darin untersinken.
300malige Vergr.

[Fig. 126.]

Schwarzer Pfeffer.
Pulver aus Pfefferfrüchten, welche leichter und schwerer als Wasser sind.
o Oelzellen, st Steinzellen, e Zellen mit Kleistermassen aus dem Eiweisskörper, a Stärkemehl, sp Spiralgefässe, k Krystalle. 150–200mal vergr.

[Fig. 127.]

Stärkemehlkörnchen des Pfeffers.
500mal vergr.

Als Verfälschungen des gemahlenen Pfeffers sind Eicheln, getrocknete Kartoffeln, Rapskuchen (Presskuchen aus der Darstellung des Rüböls) vorgekommen. Die Stärkemehlkörnchen der Eicheln und Kartoffeln sind leicht an ihrer Form zu erkennen. Die Rapskuchen zeigen Partien Steinzellengewebe, dessen Zellen 5–6eckig, sehr dickwandig und rothbraun erscheinen.

Weisser Pfeffer. Der zu einem feinen Pulver zerriebene weisse Pfeffer bietet dem Auge ähnliche Formelemente wie der schwarze Pfeffer, nur fehlen die Steinzellen, die Trümmer der äussersten Fruchthaut und des Parenchyms des Fruchtgehäuses. Vorwiegend und in grösserer Menge vertreten als im schwarzen Pfeffer sind die Zellen des Eiweisskörpers mit den Kleistermassen und den Stärkemehlkörnchen.

[Fig. 128.]