Das alles regte die beiden Herren sehr an, hob ihre Stimmung ausnehmend, gab aber auch zu der Befremdung und Frage Anlaß, wie es komme, daß die Hohensteinsche Buchdruckerei grade die Sätze von Knoops unterboten habe.
Es machte fast den Eindruck, als ob sie von der Offerte der Firma Knoop
Kenntnis gehabt.
Arthur erinnerte sich seines Gespräches mit Theodor und dem Oberfaktor, und äußerte, daß der letztere sich unmöglich eines Vertrauensbruches schuldig gemacht haben könne.
„Für den trete ich ein!“ betonte er, und Herr Friedrich Knoop Stimmte ihm bei.
Was sie aber beide sonst noch dachten, sprachen sie nicht aus. —
Im übrigen waren sich Vater und Sohn nunmehr einig, daß sie in Theodors
Vorschläge willigen wollten. Es folgte gleich nach der unmittelbar
bevorstehenden Prüfung der von der Bank erwählten Kommission, in deren
Geschäftszimmer eine Zusammenkunft anberaumt und: Kaufpreis,
Zahlungsmodalität, Beteiligung, Direktorium, Aufsichtsrat und
Uebernahmetag festgesetzt werden.
Wenn Klamm, wie Theodor sicher behauptet hatte, eintreten und sich beteiligen wollte, war die Sache sicherlich gemacht! Dann strich Herr Knoop drei und eine halbe Million in die Tasche.
Und dann noch das letzte: die Nobilitierung! Was machte es aus, wenn von den drei und einer halben Million wirklich selbst anderthalb hundert tausend noch abgingen — der Rest war wahrlich ein Resultat, das sich sehen lassen konnte!
Und darin waren sich Vater und Sohn einig. Sobald alles erreicht war, wollten sie Theodor, den Onkel, ein für allemal von sich abthun.
Dafür war Margarete überhaupt schon immer eingetreten.