„Ja, ja, so ähnlich war es, mein lieber Junge. Aber noch einmal: Du vermagst den inneren Zusammenhang nicht zu verstehen, frage mich nicht weiter.“
„Er meinte es doch aber gut, Mama!“
Ange senkte den Kopf.
„Bist Du ihm böse? Werdet Ihr Euch nicht wieder vertragen?“
„Ich weiß es nicht, mein guter Ben. Ich glaube es nicht—“
„Und weshalb? Nur, weil—“
Abermals bewegte Ange sanft zustimmend das Haupt.
„O, hab ich Dich lieb!“ stieß der Knabe hervor und umhalste seine
Mutter. „Wenn ich doch erst groß wäre und—und—“
Kraft und Eroberungslust blitzten in seinen Augen. Wenn's an ihm gelegen hätte, er würde seine liebe Mama auf die Arme genommen und durch das Gewühl der Welt getragen haben.
Als sie ihn nach einer zärtlichen Umarmung entließ und er schon mit einem „Gute Nacht!“ in der Thür stand, überflog sein Auge noch einmal ihre Gestalt. Er kehrte zurück, umfaßte sie stürmisch und flüsterte: