„Umgekehrt—wie? Wolltest Du Geld von ihm—“
„Du verstehst falsch, Ben. Er wollte—er gab mir Geld—das heißt—Nein, das ist auch nicht richtig. Ich weigerte mich, von ihm—etwas anzunehmen, und deshalb—“
Des Knaben Pupillen erweiterten sich, und es jagte über sein Gesicht.
„Er wollte Dir Geld geben, und weil Du es nicht nehmen wolltest, ging
Tibet fort?“
„Nein, Ben, ich hieß ihn gehen. Aber ich wiederhole, daß ich Dir das nicht erzählen, nicht erklären kann.“
„Doch, Mama!“ sagte Ben fest. „Erzähle mir alles, bitte. Ich bin nicht mehr ruhig, wenn ich nicht alles weiß. War Papa nicht sehr reich? Hat er all sein Geld verloren?“
Ange nickte.
„Hat Tibet damit zu thun?“
„Nein, Ben. Papa war allerdings sehr reich, verlor aber sein Geld in dem Bestreben, es für Euch noch zu vermehren. Als er starb, war nichts mehr da.“
„Nichts? Das war unrecht. Das war—“ Der Knabe unterbrach und bezwang sich. „Ah, und nun wollte Tibet Dir helfen, und Du wolltest nichts nehmen, und—“