Am Tannenbaum nebenan brannten noch die Lichter. Der feine Duft der Nadeln und des Wachses durchwehten den Raum in ihrer belebenden Mischung. Es war ja Weihnacht—Weihnacht, das Fest der Freude! Drinnen ertönte das fröhliche Lachen der Kinder, dazwischen ertönte Tibets rauhere, aber gütige Stimme.

Und da waren auch die beiden Menschen, die schon so lange füreinander bestimmt waren, nicht mehr mächtig ihrer Gefühle.

Wie ein Sturmwind brauste es durch Teuts Brust, wie ein Kind hob er Ange empor, und sie umschlangen sich mit ihren Armen, um sich zu halten fürs ganze Leben.