„Ich liebe die Gradheit und Offenheit wie Sie. Diese kann mich nur mit Respekt erfüllen und wird mir nie Unbehagen einflößen. Aber Ihre—“ Sie stockte.

„Nun, gnädige Frau?“

„Ah, gleichviel!“ machte Olga und zuckte die Achseln.

„Wie, meine gnädige Frau,“ sagte Teut in einem verbindlichen Tone und doch mit demselben teuflischen Lächeln, „Sie laden mich in Ihr sonst so unvergleichliches Haus und wollen mich auf die Folter spannen? Ist das christlich? Ich bitte—wenn nicht etwas Bedenkliches für mich die Folge sein soll—“

„Ja, ja! Das ist es! Sie sind boshaft! Sie sind's auch jetzt! Das ist eine Eigenschaft, die mir allerdings Furcht einflößt, ja, die ich hasse, denn es giebt gegen diese keine Waffen.“

In diesem Augenblick schlug Herr von Ink ans Glas und brachte eine seiner gewöhnlichen geistlosen Gesundheiten aus.

Auch das reizte Frau Olga.

„Sehr, sehr hübsch!“ warf Teut hin und bewegte den Kopf.

Frau Olga hätte ihn mit dem silbernen Fischmesser töten können.

Nach dem Diner ging man in den Garten und nahm den Kaffee. Sodann wurde ein Ausflug zu Pferde und Wagen geplant.