Es war schwerer Burgunder, und Herschel, der sichtlich kein Weintrinker war, begann schon beim zweiten Glase anders zu werden. Er fing an, seine Frau mit mir zu necken. Als sie nicht darauf einging, lachte er und stieß sein Glas an meines.
„Zuerst wollte sie Sie gar nicht ins Haus haben,“ vertraute er mir an.
Julie stand auf.
„Entschuldigen Sie, ich muß nach den Kindern sehen. Das Mädel ist noch immer nicht ganz wohl.“
Damit ging sie hinaus, und ich wußte, sie würde nicht zurückkommen. Ihr Mann machte zwinkernd die zweite Flasche auf.
„Sie hätten das vorher nicht sagen dürfen,“ warf ich ihm vor.
Er lachte nur.
„Lieber Gott, so grätig ist sie schließlich nicht, daß sie das übelnimmt. Trinken Sie doch! Oder schmeckt Ihnen der Wein nicht?“
„Der Wein ist gut.“
„Nicht wahr? Ja, sagen Sie, wie war denn das nun damals mit Ihnen und meiner Frau? Kindereien, was?“