„Damals wußte ich ja noch nichts von dir. Er gefiel mir; lieb hatte ich ihn nicht, aber es war ein rechter Mann, und ich kannte keinen andern. Da hab’ ich ‚ja‘ gesagt, und jetzt ist es so und muß so bleiben.“
„Es muß nicht, Helene. So etwas kann man doch zurücknehmen.“
„Ja, schon. Aber es ist nicht um jenen, es ist um den Vater. Dem darf ich nicht untreu werden.“
„Aber ich will mit ihm reden —“
„O du Kindskopf! Verstehst du denn gar nichts —?“
Ich sah sie an. Sie lachte fast.
„Verkauft bin ich, von meinem Vater und mit meinem Willen verkauft, für Geld. Im Winter ist Hochzeit.“
Sie wendete sich ab, ging ein paar Schritte weit und kehrte wieder um. Und sagte: „Schatz, sei tapfer! Du darfst nicht mehr kommen, du darfst nicht —“
„Und bloß ums Geld?“ mußte ich fragen.
Sie zuckte die Achseln.