»Wir können ja noch dableiben.«
»Nein, ich muß heim. Und schön war’s.«
Sie gingen weg, aber unter der Tür fiel es dem Mädchen ein: »Wir haben ja der Musik gar nichts gegeben.«
»Ja,« meinte Knulp etwas verlegen, »sie hätten wohl einen Zwanziger verdient. Aber es steht leider so mit mir, daß ich keinen habe.«
Sie wurde eifrig und zog ihren kleinen gestrickten Geldbeutel aus der Tasche.
»Warum saget Ihr auch nichts? Da ist ein Zwanziger, gebet den!«
Er nahm das Geldstück und brachte es den Musikanten, dann gingen sie hinaus und mußten vor der Haustür einen Augenblick stehen bleiben, bis sie in der tiefen Dunkelheit den Weg sahen. Der Wind ging stärker und führte einzelne Regentropfen.
»Soll ich den Schirm auftun?« fragte Knulp.
»Nein, bei dem Wind, wir kämen ja nicht weiter. Es ist nett gewesen da drinnen. Ihr könnet’s fast wie ein Tanzmeister, Gerber.«
Sie plauderte fröhlich fort. Ihr Freund aber war still geworden, vielleicht daß er müde ward, vielleicht daß er den nahen Abschied fürchtete.