„Hab’ ich Spaß getrieben?“
Kömpff besann sich. Die Worte des Lumpen trafen mit seinen grüblerischen Gedanken zusammen und regten ihn wunderlich auf.
„Gut denn,“ sagte er freundlich, „stehet einmal auf. Ich will Euch gern etwas geben.“
„Ei, schau!“
„Ja, aber Ihr müsset mir versprechen, daß Ihr’s nicht vertrinket. Ja?“
Beckeler zuckte die Achseln. Er war heute in seiner freimütigen Laune.
„Versprechen kann ich’s schon, aber Halten steht auf einem andern Blatt. Geld, wenn ich’s nicht verbrauchen darf, wie ich will, ist so gut wie kein Geld.“
„Es ist zu Eurem Besten, was ich sage, Ihr dürft mir glauben!“
Der Trinker lachte.
„Ich bin jetzt vierundsechzig Jahre alt. Glaubt Ihr wirklich, daß Ihr besser wißt, was mir gut ist, als ich selber? Glaubt Ihr?“