Der Maler spielte mit dem Griff einer Ledertasche.
„Nein,“ sagte er leichthin. „Ich wohne jetzt drüben, beim Atelier. Ich habe angebaut.“
„Das mußt du mir nachher zeigen. Aber – – schläfst du auch drüben?“
Veraguth ließ die Tasche stehen und drehte sich um.
„Ja, ich schlafe auch drüben.“
Sein Freund schwieg und besann sich. Dann griff er in die Tasche und zog einen dicken Schlüsselbund hervor, mit dem er zu rasseln anfing.
„Du, wir wollen mal ein bißchen auspacken, nicht? Du könntest gehen und den Jungen holen, es wird ihm Spaß machen.“
Veraguth lief alsbald hinaus und kam bald mit Pierre wieder.
„Du hast schöne Koffer, Onkel Otto, ich habe sie schon angesehen. Und soviel Zettel drauf. Ich habe ein paar davon gelesen. Auf einem steht Penang. Was heißt das: Penang?“
„Das ist eine Stadt in Hinterindien, wo ich manchmal hinkomme. Paß mal auf, jetzt darfst du hier aufmachen.“