„O nein, gar nicht.“
„Oder treibst du viel Privatlektüre? Sei nur ehrlich!“
„Nein, ich lese fast nichts, Herr Ephorus.“
„Dann begreife ich das nicht recht, lieber junger Freund. Irgendwo muß es doch fehlen. Willst du mir versprechen, dir ordentlich Mühe zu geben?“
Hans legte seine Hand in die ausgestreckte Rechte des Gewaltigen, der ihn mit ernster Milde anblickte.
„So ist’s gut, so ist’s recht, mein Lieber. Nur nicht matt werden, sonst kommt man unters Rad.“
Er drückte Hans die Hand und dieser ging aufatmend zur Türe. Da wurde er zurückgerufen.
„Noch etwas, Giebenrath. Du hast viel Verkehr mit Heilner, nicht wahr?“
„Ja, ziemlich viel.“
„Mehr als mit andern, glaube ich. Oder nicht?“