„Doch, ja. Er ist mein Freund.“
„Wie kam denn das? Ihr seid doch eigentlich recht verschiedene Naturen.“
„Ich weiß nicht, er ist nun eben mein Freund.“
„Du weißt, daß ich deinen Freund nicht besonders liebe. Er ist ein unzufriedener, unruhiger Geist; begabt mag er sein, aber er leistet nichts und übt keinen guten Einfluß auf dich. Ich würde es sehr gerne sehen, wenn du dich ihm mehr fernhalten würdest. — Nun?“
„Das kann ich nicht, Herr Ephorus.“
„Du kannst nicht? Ja warum denn?“
„Weil er doch mein Freund ist. Ich kann ihn doch nicht einfach im Stich lassen.“
„Hm. Aber du könntest dich doch etwas mehr an andere anschließen? Du bist der einzige, der sich dem schlechten Einfluß dieses Heilner so hingibt, und die Folgen sehen wir ja schon. Was fesselt dich denn gerade an ihn besonders?“
„Ich weiß selber nicht. Aber wir haben einander gern und es wäre feig von mir, ihn zu verlassen.“
„So so. Na, ich zwinge dich nicht. Aber ich hoffe, du kommst allmählich von ihm los. Es wäre mir lieb. Es wäre mir sehr lieb.“