Als der Anwalt abfuhr, trank er bei Fürbotter ein Glas Bier, gab ihm die Hand und sagte: »Halten Sie sich munter; auf Wiedersehen!«
Der Markwart.
Nachdem die Kalipartei es wieder für angemessen hielt, dem Hilgenbauern Gruß und Handschlag zu bieten, tat dieser, als wäre nichts vorgefallen, hielt sich aber von diesen Leuten zurück, soweit es eben ging.
Zu Herzen hatte er sich nur das Benehmen des Ehepaares Suput genommen, und wenn der Häusling auch versuchte, wieder an ihn heranzukommen, Volkmann ließ ihn höchstens über die Halbtüre reden.
Das war für Suput besonders ärgerlich, weil Lüder für die nächste Zeit Herr über ihn war. Der ging alle paar Tage bei Frau Garberding vor, teils um zu fragen, wie es dem Vorsteher gehe, anderseits, weil er sich gern mit ihr etwas erzählte, denn sie war wie eine Mutter zu ihm.
Als er ihr klagte, daß er manchmal nicht genug zu tun hätte, weil Lembke ihn aus guten Gründen nicht an die Arbeit heranließ, meinte sie mehr aus Scherz denn im Ernst: »Ja, mein Jung', dann kannst du ja hier so lange den Bauern spielen, bis Garberding wieder da ist; mir wird das zuviel, wo ich so schlecht auf den Füßen bin, und es geht allerlei verkehrt, wenn man nicht überall selbst dabei ist.«
Er schlug sofort ein, ließ noch am selben Tage seine und Ramakers Sachen holen, denn Frau Garberding räumte ihm die Gastdönze ein und stellte den Knecht für den Sommer an, weil sehr viel zu tun war. Nun gab es eine fröhliche Zeit für ihn. Er stand als erster auf dem Hofe auf, sah überall nach dem Rechten, verteilte die Arbeit, faßte mit an, wo es nötig war, und lernte in dieser Zeit mehr als bisher.