Der Kunstwart: Diese kernigen reisigen Männer und frischen unverbildeten Frauenzimmer konnten offenbar nur einem gelingen, der mit Waidmanns- und Landmanns-Augen sie zu sehen gewohnt ist. So ward denn »Der Werwolf« ein prächtiges Bauernlebensbuch, Wunder weckend: daß nämlich so kerngesunde »Literatur« in deutschen Landen noch immer zustande kommt.

Die Geschichte vom Skalden Egil

Übersetzt von Felix Niedner (Thule Bd. III)

broschiert M 4.–, gebunden M 5.50

Der Tag: Aus den isländischen Sagas schöpfen wir noch immer die unmittelbar lebendigsten Vorstellungen und farbenreichsten Bilder vom ursprünglichen Wesen und der ganzen Eigenart vorschriftlichen germanischen Geistes- und Kulturlebens. Was man im eigentlichen Sinne als heroisches Zeitalter bezeichnet, das steht hier lebendig vor uns, und doch keineswegs nur als Phantasieprodukt, sondern voll innerer Realistik, so daß man nicht zweifeln kann: hier ist zuletzt durchaus nur wirkliche Geschichte. Ein Volk von lauter Künstlern, Helden und Sängern zugleich … Egil Skallagrimsson ist die prachtvollste Inkarnation der Nietzscheschen »blonden Bestie«, er ist ein kraftstrotzender Kerl durch und durch. Die Geschichte seines Lebens, seiner ewigen Kämpfe, seiner Wikingerfahrten, die ihn von Island bis nach Rußland und südlich nach England und Irland führen und ihn kundig machen aller nordeuropäischen Länder und Meere, ist der spannendste und unterhaltendste Helden- und Abenteuerroman.

Julius Hart

W. S. Reymont

Die polnischen Bauern

I. Herbst/Winter. II. Frühling/Sommer

Zwei Bände. br. M 12.–, geb. M 15.–